Hermann Riddering Ehrenhafenmeister

"Volles Haus" gab es am 24. Februar im Saal Witte bei der Mitgliederversammlung. Dabei wurde die bereits ausgesprochene Ernennung von Hermann Riddering zum Ehrenhafenmeister von der Versammlung nochmals bestätigt. Auf unserem Bild zeigt sich Hermann Riddering (mit WSH-Flagge) im Kreis des amtierenden Vorstandes und seiner Nachfolger als Hafenmeister.


Bericht im Stadtmagazin "emsblick" über die Generalversammlung 2017

40 Jahre WSH, Bericht aus dem Stadtmagazin "emsblick"


Der neue Vorstand des Wassersportvereins Haren: (von links) Mark Rolfes, Hermann Schepers, Norbert Schepers, Thomas Klene, Heinz-Hermann Bergmann, Hermann Riddering, Hans Cosse, Caspar Wessels, Matthias Nüsse, der ausgeschiedene Beisitzer Burkhard Dreyer und Ehrenvorsitzender Heinz Lüßing.Foto: Willy Rave

Beitrag vom EmsBlick: Sommerfest, Taufe und Einweihung

 

Im Rahmen des Sommerfestes wurden gestern beim Wassersport Haren (WSH) ein frisch renoviertes Ausbildungsboot getauft und die erweiterte Steganlage eingeweiht. Kaplan Ralf Wellbrock von der St. Martinus Kirchengemeinde nahm unter den Augen zahlreicher Vereinsmitglieder und Gäste die kirchliche Segnung vor. Mitglieder der Jugendgruppe, die mit hohem Einsatz das Boot renoviert hatten, vollzogen die Schiffstaufe. Die Sektflasche zeigte sich dabei ziemlich widerspenstig, musste aber am Ende doch ihr kostbares Naß freigeben.

Hafenfest mit Segnung der Steganlage

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen hat der Wassersportverein (WSV) Haren sein Hafenfest gefeiert. Bestandteil der diesjährigen Veranstaltung war die Stegeinweihung sowie die Taufe eines Schottelbootes für die Jugendabteilung. Vom Kreissportbund (KSB) Emsland wurden vier Mitglieder für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt.

In einem kurzen Rückblick zeigte Vorsitzender Thomas Klene die rasante Entwicklung des Yachthafens auf. Die zunächst gehegte Befürchtung, den Hafen „vollzukriegen“, habe sich schnell als grundlos erwiesen. Die seinerzeit getroffene Vereinbarung, in den ersten zehn Jahren 100 Liegeplätze zu schaffen, sei mit 90 im Verein beheimateten Booten nach fünf Jahren schon fast erfüllt gewesen. Außerdem legten jedes Jahr über 100 Gastboote im Yachthafen an.

Die intensive Gastbetreuung durch Hafenmeister Hermann Riddering habe dazu geführt, eine neue Steganlage erwerben zu können. Riddering habe erfahren, dass im niederländischen Deventer ein Sportboothafen abgebaut werden sollte. Bei einer Besichtigung habe sich herausgestellt, dass die Anlage nach Haren passte. Die Bauleitung habe Caspar Wessels übernommen. Das Ergebnis sei jetzt eine komplette Hafenanlage, die 175 Liegeplätze umfasse. Die Beliebtheit des Hafens als Anlaufpunkt zeige sich allein in diesem Jahr durch bisher 785 Gastboote. Klene dankte den Gönnern und Sponsoren sowie allen, die es möglich gemacht haben, dieses Projekt so schnell zu realisieren. Derzeit sind dem Verein 102 Boote angehörig mit monatlich steigender Tendenz. Die aktuelle Mitgliederzahl beträgt 306.

Jugendwart Mark Rolfes informierte die Anwesenden über die Anschaffung eines Schottelbootes für die Jugendabteilung. Für die Instandsetzung des Stahlbootes seien von den Mitgliedern viele Dinge zur Verfügung gestellt worden. „Wir brauchten nicht zu hausieren.“

Was hier geleistet worden sei, habe die Erwartungen überstiegen, sagte Harens stellvertretender Bürgermeister Arnold Terborg und sprach den Verantwortlichen den Dank von Rat und Verwaltung aus. Besonders hob Terborg die intensive Jugendarbeit innerhalb des Vereins hervor.

Dies tat auch der Vizepräsident des Kreissportbundes (KSB) Emsland, Hermann Wilkens. Die Jugend sei die Zukunft des Vereins. Der KSB-Vizepräsident hob auch das Ehrenamt hervor. Ehrenamtlich tätige Menschen profitierten auch von ihrem Engagement. Wilkens zeichnete Mark Rolfes und Caspar Wessels mit dem Ehrenamtszertifikat des KSB Emsland in Bronze aus. Die KSB-Ehrennadel in Bronze ging an Hermann Schepers, und über die Ehrennadel in Silber durfte sich Norbert Humberg freuen.

Die kirchliche Segnung der Steganlage und des neuen Schottelbootes nahm Kaplan Ralf Wellenbrock vor. „Gut, dass es Häfen gibt“, sagte der Geistliche. Sie seien Orte, um haltzumachen, innezuhalten und zu entspannen. Den jungen Mitgliedern wünschte er viel Spaß mit ihrem neuen Boot. Die Jugendlichen tauften das Boot auf den Namen „Santiano“.

 

Bericht und Foto: Heinz-Gerd Stahl


1000. Gastboot im Jachthafen Emspark in 2012

1000. Gastboot in diesem Jahr in Haren festgemacht!

Begrüßen konnten wir am vergangenen Wochenende das Sportboot Clochard der Eheleute Sauder aus Leverkusen Hitdorf, das auf seinem Törn von Leverkusen am Rhein über das Ijsselmeer durch den Haren- Rütenbrock- Kanal  in Haren festmachte. Hafenmeister Hermann Riddering stellte fest: „Dies ist das 1000. Gastboot in diesem Jahr“. Er übereichte eine Harener Püntkertasche mit einigen Harener Spezialitäten und ich übergab einen Blumenstrauß. Das Ehepaar Sauder bedankte sich und lobte den neuen Hafen Emspark , er sei mittlerweile in der Sportschifffahrt überall bekannt. Besonders seien hier auch die Sanitären Anlagen sowie der überaus bemühte Hafenmeister Hermann Riddering zu erwähnen . Sie seien 2007 kurz nach der Eröffnung des Hafens schon mal mit einem anderen Boot in Haren gewesen und sind erstaunt wie auch das Stadtbild sich in der Zeit zum positiven entwickelt hat. „Wir kommen garantiert bald wieder ins schöne Haren“ versicherten die beiden Neurentner zum Abschluss!

Ich stellte fest, dass nun seit Eröffnung des Yachthafen Emspark im Jahre 2007 knapp 6000 Gastboote in Haren festgemacht haben.

 

Foto von links: Caspar Wessels, Norbert Schepers, Hafenmeiser Hermann Riddering, 1. Vorsitzender Thomas Klene und das Ehepaar Sauder


2 Boote für die neue Jugendabteilung

Die neu gegründete Jugendgruppe des Wassersportvereins Haren ist stolz auf seine beiden Schlauchboote (rechts), für die der Verein 10000 Euro investiert hat. Im Hintergrund der Vorstand und die Ehrengäste. Text u. Foto: Willy Rave
Die neu gegründete Jugendgruppe des Wassersportvereins Haren ist stolz auf seine beiden Schlauchboote (rechts), für die der Verein 10000 Euro investiert hat. Im Hintergrund der Vorstand und die Ehrengäste. Text u. Foto: Willy Rave

Die neu gegründete Jugendgruppe des Wassersportvereins Haren ist stolz auf seine beiden Schlauchboote (rechts), für die der Verein 10000 Euro investiert hat.

Die beiden Boote tragen die Namen Emsschreck und Emslümmel. Nach alter Harener Sitte wurden sie von den beiden Jugendlichen Jan Balcke und Lukas Menke getauft. Dass der Vereinsvorstand die Nachwuchsarbeit hoch einschätzt, wird durch die Summe der Investition – insgesamt 10000 Euro – deutlich unterstrichen.

Zukunftssichernd

Dass sowohl dem Landesverband Motorbootsport als auch der Stadt Haren die Unterstützung der Jugendarbeit ein echtes Anliegen ist, dokumentierten Verbandspräsident Benno Wiemeyer und Bürgermeister Markus Honnigfort mit ihrer Anwesenheit bei der offiziellen Gründung der Jugendgruppe und bei der Bootstaufe.

 


CDU-Bundestagsabgeordnete Connemann besucht Jachthafen Emspark

Gitta Connemann 3.v.l.
Gitta Connemann 3.v.l.

Auf Einladung des CDU-Ortsverbandes und der Frauenunion Haren hat die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann den neuen Jachthafen Emspark besucht, um sich über die Situation des Wassertourismus aus Sicht des die Anlage betreibenden Wassersportvereins zu informieren.

 

Der Vorsitzende des vor40 Jahren gegründeten und zurzeit 235 Angehörige zählenden Wassersportvereins, Thomas Klene, und dessen Vorgänger Heinz Lüßing erklärten, dass sich in der steigenden Zahl der Mitglieder das wachsende Interesse am Wassertourismus widerspiegele. Von den gegenwärtig im Hafen liegenden 75 Booten gehörten rund 90 Prozent in der Schifferstadt ansässigen Freizeitkapitänen. Der Hafen verfüge über insgesamt 100 Liegeplätze. Im laufenden Jahr werde man fünf neue Stege einbauen.

Im vergangenen Sommer, so Hafenmeister Hermann Riddering, seien 1100 Gastboote und 5300 Übernachtungen registriert worden. Stark frequentiert werde der Hafen auch von Niederländern. Heinz Lüßing ergänzte mit Berufung auf eine Untersuchung aus dem Jahr 2003, dass pro Besatzungsmitglied zwischen 40 und 50 Euro „in der Stadt bleiben“.

Nicht ohne Stolz verwiesen die Gastgeber auf ihr mit erheblichen Eigenleistungen errichtetes Clubhaus, dessen Einrichtung gehobenem Standard entspreche. In absehbarer Zeit, so Klene, werde man an der Verwirklichung von Plänen zur Errichtung einer „Winterhalle“, zu der auch ein entsprechender Slipwagen gehöre, arbeiten. Für die im vergangenen August gegründete Jugendabteilung, für die man zwei neue Schlauchboote bestellt habe, plane man den Bau eines Übungsparcours.

 

Kanal Öffnungszeiten


Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Holger Cosse, verwies auf die umfangreichen Baumaßnahmen im grenznahen Großraum Ter Apel/Emmen zur Förderung des Wassertourismus in den Niederlanden. Hierdurch, so fügte er mit Blick auf den grenzüberschreitenden Sportbootverkehr hinzu, werde auch die Stadt Haren profitieren. Sie habe bereits reagiert und Geld in den Haushalt eingestellt, um in Zusammenarbeit mit dem Niedersächischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) eine Ausweitung der Öffnungszeiten des Haren-Rütenbrock-Kanal zu erreichen.

In diesem Zusammenhang sprach der Vorstand des WSV auch die derzeitige Situation des für den Wassertourismus bedeutenden Elisabethfehnkanals an. Die auch von Harenern häufig genutzte Verbindung zwischen Küstenkanal und Leda stelle als letzter durchgängig schiffbarer Fehnkanal eine für Sportboote besonders interessante Bundeswasserstraße dar. Allerdings habe es Befürchtungen gegeben, dass der Kanal vor allem wegen des maroden Zustandes von Schleusen bestenfalls nur noch eingeschränkt befahren werden könne. Die mit der Problematik vertraute Bundestagsabgeordnete wies darauf hin, dass der Bund nach Jahren des Stillstandes wieder in seine Wasserstraßen investiere.

 

Bild und Bericht Willy Rave